Bewertung der Alternativen: Einsatzmöglichkeiten der Webanaylse

Wie in der Theorie des Bewertungsprozesses (3. Phase des Kaufprozesses) beschrieben, führt der Konsument eine Nutzwertanalyse der Produkte beziehungsweise Marken im Accept Set durch. Ziel ist es, das Produkt zu kaufen, welche die für den Käufer besten Eigenschaften bietet. Auch in dieser Phase kann Webanalyse eingesetzt werden, um den Käufer auf die eigenen Produkte zu lenken.

 Welche Quellen gibt es für die Bewertung der Alternativen

Als Informationsquellen können hier Produktbewertungen eines Web Shops gesehen werden. Jedoch stellen diese Bewertungen in dieser Phase nicht nur Informationen für das Unternehmen dar (was halten die Käufer von meinen Produkten), sondern tragen auch zur Entscheidung des Konsumenten bei. Wie im Kaufprozess beschrieben, kann die Einstellung anderer die Kaufentscheidung beeinflussen. Daher sollte versucht werden, die eigene „online Reputation“ zu überwachen und die eigenen, zufriedenen Kunden zu positiven Bewertungen zu animieren. Obwohl dies im Prozess in der vierten Phase beschrieben ist, kann dies auch in dieser Phase geschehen. Darum soll wiederum versucht werden, die Zufriedenheit der Kunden zu erhöhen, um vorwiegend positive Bewertungen zu erhalten. Wie die Zufriedenheit erhöht werden kann, zeigt dagegen vor allem die Nachkaufphase. Das Beispiel zeigt, wie untrennbar der Prozess zusammenhängt und auch ineinander greifen kann.

 Welche Möglichkeiten bietet online Marketing in der Bewertungsphase?

Als Aktion kann wieder Remarketing genannt werden. Durch Displayanzeigen kann dem Interessenten so zum Beispiel das Produkt erneut in Erinnerung gerufen werden. Eine weitere Möglichkeit kann das Werben mittels E-Mail Marketing darstellen. Falls die E-Mail Adresse bekannt ist und der User erkannt wurde (zum Beispiel durch Login), können betrachtete oder auch in den Warenkorb gelegte Produkte erneut beworben werden. Amazon.de macht dies vor. Dabei ist anzunehmen, dass genau die Technologie mittels Remarketing und WA Tool im Hintergrund läuft, wenn in einem E-Mail Produkte beworben wurden, welche kürzlich betrachtet wurden. Die nachfolgende Grafik zeigt eine E-Mail Remarketingkampagne von Amazon.de:

E-Mail Remarketing am Beispiel Amazon

E-Mail Remarketing am Beispiel Amazon

In weiterer Folge stellen noch die anderen Marketingkanäle Instrumente in dieser Phase dar. Hier ist zu beachten, dass der Käufer das gewünschte Produkt bereits durch die Informationsphase kennt. Daher sollten speziell Branding Kampagnen das Produkt in Erinnerung halten. Außerdem kann durch SEO das Ranking verbessert werden, um so vor den konkurrierenden Unternehmen gelistet zu werden.

Diese vorgestellten Strategien können dazu beitragen, dass sich der Konsument für das Produkt entscheidet und zum vierten Schritt des Prozesses (Kaufentscheidung) gelangt.

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